Die o2 Musik-Flat als Beispiel warum auch Fußnoten wichtig sind

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Seit heute bietet die Telefónica-Tochter o2 – als letzter der großen 4 Mobilfunkanbieter – ebenfalls eine Musik-Flatrate an. Das ganze geschieht in Kooperation mit Napster und kostet pro Monat 7,99 Euro und damit spart der Nutzer gegenüber dem Preis direkt bei Napster 2 Euro pro Monat. Was sich im ersten Moment wirklich gut anhört hat aber einen kleinen Haken. 

Während die Konkurrenz die mobile Nutzung nicht auf das Datenvolumen anrechnet (Telekom & Spotify) oder zumindest das im Tarif enthaltene Datenvolumen erhöht (Vodafone & Ampya  +500 MB) ist dies bei o2 nicht der Fall. Hier wird alles ganz normal dem im Tarif enthaltenen Datenvolumen angerechnet, was je nach Tarif dann mal eben an einem einzigen Tag locker aufgebraucht ist.

Man kann jetzt sagen dass o2 sich an die Netzneutralität hält – was an sich ja auch gut ist – , aber warum kommuniziert man dies dann nicht offen? In den eigens für die Musik-Flat erstellten FAQ wird einem alles erklärt, aber die entscheidende Information bezüglich des Datenvolumens fehlt dort. Zu finden ist die in den so beliebten nämlich nur in den Fußnoten, welche gern mal übersehen werden. Transparenz sieht meiner Meinung nach anders aus, denn so läuft man schnell in die Gefahr, dass man nach einem oder zwei Tagen die Internet-Geschwindigkeit gedrosselt bekommt und auf kostenpflichtige Speed-Upgrades angewiesen ist. Die dafür mindestens 9,99 Euro anfallenden Kosten summieren sich zusammen mit der Musik-Flat dann mal eben auf knapp 18 Euro, wenn man das kleinste Upgrade nimmt (300 MB).

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Dies ist damit ein gutes Beispiel warum man immer und auch wirklich immer sich alles genau durchlesen sollte und dabei auf keinem Fall die Fußnoten vergessen darf. Denn dort wird wohl gern mal etwas „versteckt“ , da diese meistens für die Nutzer sehr unübersichtlich sind und viele diese auch übersehen oder einfach nicht lesen. Letzteres ist dann aber auch die Schuld der Nutzer! 

In diesem Fall gehört diese Information aber für mich ganz klar in die FAQ, denn diese werden von potenziellen Kunden gelesen und dies dann so zu platzieren macht zumindest auf mich keinen so guten Eindruck.

 

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